Der Verein

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Die Akaflieg Freiburg:
ein Gemeinnütziger Luftsportverein

Die Akademische Fliegergruppe Freiburg i. Br. e.V. („Akaflieg Freiburg“) ist geprägt durch die bunte Mischung von Mitgliedern, die aus allen Altersklassen und Berufen kommen. Die fliegerischen Aktivitäten aller Pilotinnen und Piloten reichen von der gesamten Palette des Segelflugs bis hin zum Motorflug.

Ein wichtiges Ziel ist uns, jungen Menschen, die wenig Geld, aber Zeit und Interesse haben, das Segelfliegen als einzigartigen Sport zu ermöglichen. In der Akaflieg sind jedoch alle willkommen, die sich den Traum vom Fliegen erfüllen möchten. Auch wenn Sie vielleicht im Moment glauben, dieses Ziel nicht erreichen zu können und nur Hindernisse sehen, informieren Sie sich unverbindlich.

Das “Akademische” im Namen unseres Vereins hat heute seine streng verbindliche Funktion verloren. Wir sind seit langem schon auch für Schüler sowie Angehörige aller Berufsgruppen offen. Auch der Anspruch der “Wissenschaftlichkeit” wurde über die Jahre deutlich eingeschränkt, da der Verein nicht über die “hochschultechnischen” Möglichkeiten verfügt, wie dies bei anderen Akafliegs (s. idaflieg) der Fall ist.

Im Frühjahr und im Sommer stehen die fliegerischen Aktivitäten im Vordergrund. Im Herbst und im Winter konzentrieren wir uns auf die Wartungen an den Flugzeugen und den allgemeine Werkstattarbeiten. Höhepunkt einer jeden Flugsaison sind die Fluglager, welche von Fluglehrern und erfahrenen Piloten organisiert werden. Diese Fluglager findet häufig in den Ferien in Verbindung mit befreundeten Vereinen im In- und Ausland statt. Die Orte sind so gewählt, dass sowohl junge als auch erfahren Piloten, eine attraktive fliegerische Umgebung vorfinden. Den Abschluss der Flugsaison bildet unser jährliches Thermikdankfest, welches immer im November stattfindet.

Kurzum, wir sind ein ganz normaler Segelflugverein und bieten eine charmante Gemeinschaft, die dann vielleicht doch etwas besonderes ist. Derzeit hat die Akaflieg etwa 60 aktive und eine etwas geringere Anzahl fördernder Mitglieder. Viele der Aktiven sind Mitglieder geblieben, obwohl sie Freiburg nach ihrer Ausbildung verlassen haben.

Inklusion im Luftsport

Eine Körperbehinderung bedeutet nicht unbedingt das Aus für jede fliegerische Betätigung: Es gibt Pilotinnen und Piloten mit unterschiedlichen Behinderungen, die Segel-, Ultraleicht- und Motorflugzeuge ebenso sicher steuern wie Nichtbehinderte. Auch bei der Akaflieg Freiburg gibt es aktuell Mitglieder mit aktiver Pilotenlizenz und Behinderungsgrad bis 50%.

Herausforderungen

Die Herausforderung: Fehlende Körperfunktionen müssen durch Umbauten und Zusatzeinrichtungen im Flugzeug und durch geeignete Betriebsverfahren kompensiert werden. Für manche Behinderungsarten und bestimmte Flugzeugmuster gibt es bereits Lösungen, für andere können sicherlich noch Lösungen entwickelt werden.

Außerdem: Jeder Flieger (auch Piloten von Ultraleichtflugzeugen, auch Fallschirmspringer; nicht Drachen- und Gleitschirmflieger und Piloten von Leichten Luftsportgeräten, also der „120-kg-Klasse“) braucht in Deutschland wie auch in anderen Ländern ein Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis. Die Lizenzierung von Privatpiloten ist durch Verordnungen der EU-Kommission geregelt (mit Ausnahmen, s.u.), die fliegerärztlichen Tauglichkeitskriterien sind darin enthalten. Die Möglichkeit, gewisse körperliche Handicaps durch Zusatzeinrichtungen am Flugzeug zu kompensieren, ist in den Richtlinien manifestiert. Wenn die sichere Führung eines Flugzeugs trotz der Behinderung durch geeignete Auflagen, Betriebsverfahren und technische Maßnahmen gewährleistet werden kann, bestehen gute Aussichten auf Erfolg bei der Bewerbung um ein Tauglichkeitszeugnis.
Für Luftsportgeräteführer, also UL-Piloten, Gleitschirm- und Drachenflieger gelten nationale Vorschriften.

Quelle: DAeC.de

Sprechen Sie uns gerne an!

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